An zurückliegenden Wochenende war wieder viel starker Triathlonsport geboten! Aber der Reihe nach.
Frubiase Sport 1. Triathlon Bundesliga Damen, Kraichgau
Zum Auftakt der zweiten Saison in der obersten Liga gingen unsere Mädels und Coach Timo Bracht mit ordentlich Respekt an den Start. Das Rennen wurde im unbarmherzigen TEAM RELAY Format 4 * (300 M SCHWIMMEN – 8,4 KM RADFAHREN – 1,4 KM LAUFEN) ausgetragen. Den Anfang machte Neuzugang Natasha Bowyer, die sich beim Schwimmen im hinteren Drittel des Feldes hielt, beim Wechsel auf das Rad aber wertvolle Sekunden verlor. Das rächte sich bitter, denn nur mit der Berliner Konkurrentin konnte sie versuchen, den Anschluss auf das zunächst große Hauptfeld wieder herzustellen. Dies misslang aber, so dass schon beim Wechsel aufs Laufen ein uneinholbarer Rückstand zustande kam auf die vorderen Plätze (24:48min, +2:05 auf Beste von Lap 1). Franzi Schildhauer machte danach beim Schwimmen zwar etwas Boden gut, aber musste dann bei Rad und Lauf auf sich allein gestellt alles geben (25:15min, +3:00 auf Beste von Lap 2), genauso wie auch Lea Straub (25:22min, +2:27 auf Beste von Lap 3). Zum Abschluss gab es dann noch die Gelegenheit für unsere zweite Neue im Team, Olympionikin und Rekonvaleszentin Julia Hauser aus Österreich, sich mit der letzten DSW Darmstadt Starterin zu messen, die wegen eines Raddefekts ihrer Teamkollegin 30sec nach ihr auf die Strecke geschickt wurde. Leider war die Darmstädterin auf dem Rad aber zu stark, so dass es nur zum 14. und letzten Platz reichte (24:52, +2:52 auf Beste von Lap 4). Insgesamt waren es am Ende aber nur 1:06min auf die vor ihnen platzierten Berlinerinnen. Auch war es eine sehr kompakte Teamleistung, die Mut für die weiteren Rennen im Massenstart machen!
Glückwunsch an die Top-Platzierten Teams aus Lüneburg, Witten und Bonn!
2. Triathlon Bundesliga Damen Freilingen
Im Westerwald fand parallel zur Bundesliga der Auftakt zur 2. Triathlon Bundesliga der Damen statt, und schon vor dem Start wurde es spannend. Durch Krankheits- und Verletzungsausfälle sowie die parallel stattfindende 1. Bundesliga glich unsere Teamaufstellung eher einer Partie Tetris als einer Wettkampfvorbereitung.
Für Lara hieß das: Repetitorium aus, Rennmodus an. Statt Jura-Staatsexamen-Vorbereitung standen plötzlich Maximalpuls und Sprintdistanz auf dem Stundenplan. Verena durfte ihrer Langdistanzvorbereitung etwas Spritzigkeit verpassen und Sibille tauschte kurzerhand die Coachjacke gegen den Triathlonanzug.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Nahkampf beim Schwimmen mit 56 Athletinnen aus 14 Mannschaften: In der Liga ist und bleibt Schwimmen eine Kontaktsportart. Die Mädels wechselten im Mittelfeld (bzw. hinten) aufs Rad.
Verena arbeitete sich gemeinsam mit einer anderen Athletin Gruppe für Gruppe nach vorne. Mit der drittbesten Radzeit wechselt sie im vordersten Drittel anschließend zum Laufen. Die Laufstrecke in Freilingen glänzt nicht nur mit Trail-lästigen Passagen, sondern auch mit einem Sprint über den Campingplatz vorbei am Grillwürstchenstand und ab in die nächste Runde. Am Ende hieß es für Verena mit einem einen soliden Lauf – Platz 21.
Sibille sammelte von hinten 4 Athletinnen ein und baute sich somit eine solide Radgruppe. Sie konnte mit ihrem Lauf noch wenige Plätze gutmachen (52.).
Für Lara war es erst der zweite Triathlon überhaupt. Ohne Neo ins kalte Wasser geworfen und den Großteil des Rennens auf sich allein gestellt, kämpfte sie sich durch den Tag und lief mit einem Lächeln ins Ziel. Wir hoffen, dass sie auch künftig ihre Gesetzestexte regelmäßig gegen ein paar hochpulsige Minuten mit den anderen Soprema Team Mädels eintauscht.